Welcome to jokl's blog

johann.klug@gmail.com
klug.co.at

zoomin
Bildvergrößerung einschalten ('mouseover')

Zurück zum Blog

Schweiz-Frankreich-Italien-09

Chamonix und MontBlanc


Alpenreise, achter Teil, Sion und Martigny


Alpenreise, zehnter Teil, Aosta

Posted on 3rd Aug 2021

die Stadt Chamonix erreicht man - von der Schweiz kommend - über den ca. 1.500 Meter hohen Pass La Forclaz verlässt. Während der gesamten entdeckt man links und rechts der Straße Wanderer, die PKW dazu durchwegs mit französischen Kennzeichen.

Artikel01_s
Auf die linke Spitze führt die Reise


Nach etwa 20 km kurviger Fahrt öffnet sich dieser überaus mondäne und wohlhabend wirkende Ferienort. Etwa 5-10 Paragleiter segeln von einem nahegelenen Gipfel (mit Seilbahn erreichbar) zu Tal, im Sportstadion drehen auf der Laufbahn mehrere Kinder/Jugendliche aber auch körperkultige Senioren ihre Kreise. Am Fluss L'Arve werden Soft-Raftingtouren angeboten, kein Schmutz auf der Strasse, keine zur Schau gestellte Armut. Ähnlich wie in Zermatt kommt man aus dem Staunen nicht heraus.

Artikel00_s
Der Berg kommt immer näher



Artikel09_s
ca. 10 Paragleiter ständig in der Luft



Artikel02_s
Hotel-Stil



Artikel06_s
Mit der Arve und dem Hotel kommt das Mondäne im Ort zur Geltung



Artikel33_s
Lockeres Rafting



Artikel04_s
Blumen, Holz und Stein - sowie ein Hotel und alle Zimmer haben den Blick frei auf das Mer de Glace



Verkehrsberuhigende Maßnahmen im Zentrum:

Artikel11_s
Nur mit Genehmigung



Aber das Highlight ist natürlich die Seilbahn auf eine Höhe von 3.842 Meter. Um exakt zu bleiben - die letzten 70 Meter werden zu Fuss und mit einem Lift absolviert, aber davon später mehr. Blickt man vom Ort auf den Aiguille du Midi kann man sich nicht vorstellen dort oben zu stehen und fragt sich wo die anderen an der Talstation wartenden Platz finden sollen.

Artikel21_s
Auch damit ist man oben angekommen



Artikel07_s
Kleine Animation verkürzt die Wartezeit



Artikel15_s
Abfahrt (mit Maske)



Artikel08_s
Links im Bild: Mont Blanc de Tacul, 4.218



Die Seilbahn bietet Zusatz-Adrenalin, jeweils nach den großen Stützen, wenn unerwartet beschleunigt wird und sich gleichzeitig die Gondel ein wenig senkt. Als ob das herkömmliche Adrenalin nicht reichen würde angesichts der steilen Tiefe am Hang. Auf ca. 2.300 Metern Höhe gibt es eine Mittelstation, hier findet der Wechsel zur Gipfel-Gondel statt. Blick zurück zur Mittelstation:

Artikel05_s
Blick zurück zur Mittelstation auf 2.310 Meter Seehöhe



Steil, steiler, …

Artikel13_s
Schroff und schon aus der Ferne gefährlich


Die Spitze

Artikel14_s
Auf diesem kleinen Felsen thront die Gipfelstation, im Inneren des Berges ein Lift für die letzten 70 Meter



Ausblick von der Station auf 3.777 Meter:

Artikel10_s
Die Spuren im Schnee gehören zu Menschen, nun, das Wetter passt ja auch...





Artikel12_s
Blick in Richtung Mont Blanc, hinter dem Mont Blanc de Tacul im Nebel



Ein Eistunnel:

Artikel16_s
Nicht nur für Kinder faszinierend



Artikel17_s
Einiges los bei gutem Wetter



Artikel23_s
Aussichtsplattform auf der Basisstation



Hoffentlich hält das auch:

Artikel24_s
Diese verkleideten Stufen begeht man am Weg zur Fahrt retour



Artikel25_s
Plan - Überblick



Wenn das Wetter es zuließe...

Artikel26_s
... dann würde man das alles sehen :-)



Die folgenden Bilder sind am höchsten Punkt für Besucher aufgenommen, 3.842 Meter.

Artikel27_s
Überwiegend weiß



Artikel29_s
Man fühlt sich klein



Artikel30_s
Dem Himmel nahe



Artikel32_s
Diese Aussicht ohne Anstrengung zu genießen ist ein tolles Erlebnis



Artikel33_s
Zurück ins Tal



Artikel34_s
Die zahlreichen Spalten und bröckelnden Felsen sind nicht vertrauensbildend!



Die Spitze bietet noch einen besonderen Kick und bei der vorhandenen Unsicherheit in Sachen Höhe war mir klar – dieses Abenteuer lasse ich aus. Angesichts der Chance und der vielen anderen erfolgreichen Absolventen dieses „Schritts ins Nichts“ habe ich meine Entscheidung revidiert.

Artikel35_s
Blück zurück auf 3.777 Meter, man kann die Dimensionen der Anlage erkennen.



Artikel36_s
Direkt unter mir - etwas Glas und abwärts



Artikel37_s
Dank des Wetters - diese Aussicht



Artikel38_s
Schwindelfrei ... naja...



Artikel39_s
Trotzdem wurde die Kabine am Ende des Ganges beschritten



Artikel40_s
Step into the void



Auf dem Weg zur Glasbox zweckdienliche Hinweisschilder mit "Nicht mit Steigeisen betreten".

Artikel41_s
Noch 30 Sekunden...



Artikel42_s
Der Wind bewegt die Wolken, daher verändert sich die Aussicht



Ausblick von der Mittelstation bei der Abfahrt:

Artikel43_s
Wanderer kommen und gehen von dieser Station



Am Boden – geht’s wieder nach oben...

Artikel44_s
ein ständiger Kreislauf



Zur Höhe noch eine Anmerkung. Solange man mit Ehrfurcht und entsprechend vorsichtiger Bewegung dem Berg begegnet – kein Problem. Beim Rückweg auf der Terrassenplattform werde ich übermütig und überhole ein paar Leute auf einer Treppe vor mir schnelleren Schrittes, keine 10 Sekunden Dauer. Unmittelbar danach kommt Schwindelgefühl, das Durchatmen fällt schwer, jeder Schritt ist unsicher auf wackeligem Untergrund.


Spannend, viel Gewicht auf wenigen Seilen hängend




Höher gehts nicht mehr




nach oben