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Athen 2014 - Teil 1

Athen - ein Ziel für den Winter Die Stadt steht für viel Geschichte und Geschichten, daher sollten Europabummler diese Destination unbedingt besuchen.


Athen, zum zweiten Teil

Posted on 19th Jun 2021

Vier Tage Aufenthalt mit tausenden Schritten führten in folgende Stadtteile: Exarchia, Metaxurgio, Omonia, Psirri, Monastiraki, Keramikos, Kolonaki, Mets bzw. Piräus und Ägina (mit Schiff) und ein Ausflug nach Korinth. Eingangs aber ein Bild, welches für mich die Stadt am bestein wiedergibt:

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Souvlakiküchen (bitte griechische Musik dazu vorstellen)



Hier die beschrittenen bzw. befahrenen Routen:

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Ein netter Rundweg in der Stadt

 

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Der Weg zum Hafen
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Nach Korinth mit der Bahn



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Nach Ägina mit dem Schiff



 

Das Hotel Amalia kann ich nur empfehlen, zentral, sauber und preiswert. Für südländische Metropolen schätze ich den Winter als Reisezeit. Das Klima ist deutlich milder als in Österreich, die Anzahl der Touristen in der Stadt ist überschaubar, die Hotels bieten leistbare Optionen. Die Ankunft am Flughafen Venizelos wurde 2001 gebaut und wie bei vielen Flughäfen deren Planung, Finanzierung und Bau unter internationaler Führung erfolgte, kann man anhang des Baustils nicht feststellen ob man in Athen der einer anderen europäischen Hauptstadt gelandet ist. Einleitend sollte ich erwähnen, dass man Griechenland nicht mit anderen Ländern in Westeuropa vergleichen kann. Das Land ist zerklüftet, die Inseln sind wichtiger als Infrastruktur am Festland. So geht es zwar vom Flughafen per Bahn in das Zentrum der Stadt aber rund um Athen fristet die Bahn ein kümmerliches Dasein Man stellt fest: Es wurden Bahnstrecken stillgelegt, es wurde viel montiert aber nicht in Betrieb genommen (Lampen, Leuchtanzeigen etc.). Der Bahnhof Larissa (Hauptbahnhof) ist hin Größe und Ausstattung vergleichbar mit Leoben oder Bruck, in einem zentralem Knotenpunkt geht man ohne Dach 5 Minuten, es gibt keine Wartehäuschen mit Windschutz etc. Also halten wir fest: Die Bahn und Griechenland - keine ausgeprägte Liebesbeziehung.
Aber die Transportpriorität sieht man am folgenden Bild:

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Schnell zu den Inseln




Die Unterschiede zwischen arm und reich sind hier deutlich spürbar. Vieles verfällt, in gewissen Bezirken (großen Bezirken...) gibt es kaum ein Haus ohne Spraydosenkunst aber auch Mercedes S63 AMG flüstern die Straßen entlang.

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Ohne Worte

Mehr Südosten als Nordwesten: die meisten Jogger fürchten Hunde, insbesonders jene welche sich ihrer Herrchen und Frauchen entledigt haben. Ein Novum unter den bisher besuchten größeren Städten in Europa sind Hundebanden. In kleinen Teams von drei bis sechs Tieren durchforsten sie die Stadt aber eine gewisse Entspanntheit hat sich auch hier ausgebreitet, kein betteln, bellen oder ähnliche Auffälligkeiten. Zweite repräsentative Gruppe sind streunende Katzen

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Auffällig aber friedlich


Die Stadt gehört nicht unbedingt zu den saubersten, es liegt ausreichend Schmutz und Abfall auf Straßen, das trübt die sympathische Aura. Ohne das Budgetdefizit genauer zu betrachten ist der Sparwille der Stadt an vielen Stellen, neben der Müllabfuhr) erkennbar.

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Graffiti - allgegenwärtig



Das Straßenbild wird nicht nur durch verfallende Gebäude sondern auch durch viele Bettler, Süchtige und Musikanten (Gruppen, alleine, Kinder) geprägt. Kein leichtes Schicksal und trotzdem fallen die Armen nicht durch aggressives Betteln auf.

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Parken, 5 Euro auf Abrissfläche



Ein weiteres Indiz für den Sparwillen der Stadt ist die große Anzahl an private Securities in den Geschäften oder in der Bahn (z.B. vom Flughafen) in die Stadt. 2014 - ein Jahr mit Hausbesetzungen in der Nähe des Syntagma Platzes:

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Che in Athen

 

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Bescheidenheit in der Stadt auch angesichts vieler Kirchen



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So kommt man vom Büro sehr schnell zur Kapelle



Neben viel Baufälligem wirkt das neue Akropolismuseum deplatziert, ein moderner Stahl/Glas Bau und Fremdkörper. Nichtsdestotrotz besuchenswert.

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Das neue Akropolis Museum

 

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Aussicht zur Akropolis vom gleichnamigen Museum


Auch in Athen wird Weihnachten gefeiert, zwar nicht im katholischen Kontext aber für die Kinder gibt es etwas Abwechslung. Weihnachten in den orthodoxen Kirchen wird üblicherweise am 6.1 bzw. 7.1 gefeiert.

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Der Kotzia Platz



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Weihnachten am Syntagma Platz


Grosses Theater am Syntagma Platz:

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Regelmässiges Zeremoniell




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