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202607 E-Autos und der Verkehr

... aber es ist gut ausgegangen, keine sichtbaren Schäden

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Posted on 27th Jul 2026

Das Laden eines E-Autos oder PHEV


Beginnen wir in Siena, trotz allem ein gutes Beispiel. Es gibt einige Doppel-Ladesäulen von Enel wo man relativ unkompliziert mit der Kreditkarte laden kann. Allerdings gibt’s mehr Ladesäulen die scheinbar nur mit lokalen Karten genutzt werden können, kein Display im herkömmlichen Sinn sondern nur ein Sensor. Die Ladesäulen haben schon bessere Zeiten gesehen, abgesehen davon parken – bis auf 1 Ausnahme – nur Benziner auf den vorgesehenen Ladesäulen. Bezahlen mit der VW App an den Enel Stationen sollte funktionieren, tut es aber nicht. Eine undefinierte Fehlermeldung, aber wenigstens war die Kreditkarte erfolgreich


Weiteres gutes Beispiel sind die Schnell-Ladesäulen auf den Autobahnen, damit lässt sich der Hybrid Caddy in einer halben Stunde zu 100% füllen. Allerdings zu einem Preis der über dem Benzinverbrauch liegt und das trotz hoher Kosten für die 95 Oktan von mind. 1,94 €. Meist übrigens war der Preis – ohne Bedienung – 2 Euro oder höher.


Das war es auch schon. Der Rest ist enttäuschend, hier ein Beispiel von Ischia, Foria eine tolle Ladesäulenkombi und nur 1 km vom Hotel entfernt. Allerdings – außer Betrieb – wie viele der Ladesäulen.

Es gibt ein paar Ladesäulen (Enel) in Städten aber diese befinden sich nicht etwa an einen großen Parkplatz oder im touristischen Umfeld oder in der Nähe eines von Hotels. D.h. 1,5 km in irgendeine Gegend fahren und dort mit 11 KW laden – das geht nicht.

Keines der Hotels auf der Reise hat Laden angeboten.

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Nun will ich nicht ausschließen, dass ich mich mehr damit beschäftigen und die Reise stärker auf Ladesäulenverfügbarkeit ausrichten hätte können. Dann kommt noch die Frage „69 Cent oder 79 Cent + jeweils Transaktionsgebühren etc.“ dazu. Möglicherweise muss ich das irgendwann oder aber ich hoffe, dass der Ladeprozess in Zukunft mehr kundenorientiert ausgerichtet wird.


Die Straßen , der Verkehr



Die Straßen hier im Süden sind, abseits der Autobahnen, weitgehend in einem erbarmungswürdigen Zustand. Schlaglöcher, unebene Ausbesserungen etc. Vermutlich ist auch der Grund dafür, dass keine Ferraris oder ähnliches hier unterwegs sind.

Diese Aussage gilt zumindest ab Ende der Toscana südwärts. Die SS (Strada Statale) und die SPs sind in einem Stoßdämpfer gefährdenden Zustand. Faktisch sämtliche Autobahnauffahrten sind am Rand durchgängig mit einem Müllstreifen verziert. An nicht wenigen Stellen liegen ganze Lauflächen von Reifen und abgebrochenen Kunststoffteilen der Radverkleidungen. Die Autobahnen haben hier, wie auch in ganz Italien, Mautstellen. Man kennt das: Einwerfen von Bargeld oder Geldscheinen bzw. kombiniert mit Kartenzahlung. Hier im Süden, Großraum Neapel gibt es nicht so viele Mautstationen und trotzdem haben an zwei davon die Kartenzahlungen nicht funktioniert, bei einer nicht einmal das Bezahlen mit Schein. Daraufhin öffnete Zentrale den Schranken und man fuhr ohne Bezahlung durch. Gleichermaßen ging es dem vorhergehenden Klein-LKW. Nicht ganz überraschend, wenn man die Altersspuren der Bezahlanlage in Betracht zieht.


Ein weiteres Wort zum Verkehr in der Stadt: Die Fahrweise ist so, dass rechts und links überholt wird an Kreuzungen, in Kreisverkehren, an engen Straßen und an breitereren Straßen. Wenn man an einer Kreuzung steht und links abbiegen möchte, muss man damit rechnen, dass ein Kleinwagen oder ein Motorrad links vorbeifährt und anderen (rechts Kommenden) die Vorfahrt nimmt. Fährt man aufgrund des Gegenverkehrs etwas langsamer, muss man damit rechnen von Motorrad und Kleinwagen noch überholt zu werden, natürlich ebenfalls rechts oder links. Die Situation verschärft sich durch E-Bikes und E-Scooter, deren Bereitschaft links und rechts zu schauen geht gegen Null.


Als Beispiel dient Herculaneum. Die Straßen der Stadt bestehen aus einem kopfsteinartigen Straßenbelag. Normalerweise fährt man dort max. 30 km/h, damit wäre man allerdings ein Verkehrshindernis. Aber auch mit 50 km/h ist man noch ein solches. Stressfrei einen Parkplatz suchen bzw. ankommen sieht anders aus.


Auch wenn diese Form des Verkehrsflusses für hohen Durchsatz sorgt, so sorgt sie auch für ausreichend viele Schäden an den PKWs hier im Süden.


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