Die ca. 50.000 Einwohnerstadt ist vor allem für ihre Kreuzfahrtschiffe berühmt. Von Aida über Celebrity Lines bis zu MSC: Von hier legen die Busse ab in Richtung Rom, um den Kreuzfahrern die ewige Stadt zu zeugen.
Die traditionell Fischfang-Industrie ist in dem Ort ebenso vertreten. Ein Dienstleister legt die Netze zusammen und stapelt sie in Regalfächer für die Fischkutter.
Leider ist die Burg nicht zu besichtigen, militärisches Sperrgebiet.
Überraschend (für einen „Industrie-Hafen“) einladend wirkt die Strandpromenade, teils natürlich beschattet mit Palmen und Sträuchern.
Sogar Brunnen leistet man sich noch.
Keine Rede von schmutziger Industrie-Hafenstadt und auf jeden Fall einen Abstecher wert.
Auf dem Weg zum Vesuv, dem eigentlich nächsten Ziel ist eine Pause empfohlen und Google empfiehlt Gaeta.
Gaeta ist ein netter Badeort zwischen Rom und Neapel, an einer kleinen Landzunge gelegen.
Am lang gezogenen Strand es ausreichend Verpflegung, Sonnenschirme und Liegen können, wie üblich angemietet werden.
An dem großen Felsen wurde eine Kirche gebaut und von dort führt ein kurzer Wanderweg, etwa 400 Meter, zu einem Naturphänomen, einem Spalt im Felsen, genannt Grotta del Turco.
Allerdings – geschlossen an dem Tag. Daher: Vorher prüfen und im Allgemeinen ist Montag ein ungünstiger Tag für Sightseeing.
Das Wasser ist sauber, es gibt ausreichend Rettungsschwimmer, der Strand fällt angenehm ab und man kann bald zu schwimmen beginnen.
Also – eigentlich perfekt, wenn sich nicht die Strandbetreiber etwas einfallen hätten lassen. Was benötigt man nach einem Bad im Meer? Eine Dusche oder zumindest eine Fusswaschanlage. Und die gibt es nur bei den Standlokalbetreibern oder – kurios – bei einem Strandbad für Armeeangehörige. Somit bleibt nur wertvolles Trinkwasser für die sandigen Füße.