Zwei Hauptdarsteller der Kirchen in Madrid
Weiter zu Madrid, die Highlights
Posted on 5th Jan 2025
Von Süden ….
Von Norden …
An der Oberfläche
Trotz des hohen Stellenwerts der katholischen Religion sucht man vergeblich nach imposanten gotischen Kathedralen in Madrid. Ohne allerdings nachgeforscht zu haben, ob diese nicht etwa doch durch die napoleonischen Truppen zerstört wurden.
Wie auch immer – der Plan für diese Kathedrale entstand bereits im 16 Jahrhundert aber erst im 19 Jhdt wurde damit gestartet und 1993 beendet. Begonnen im neugotischen Stil wurde als Stilrichtung aber Neoklassizismus gewählt, um mehr Einheit mit dem Königspalast zu bilden.
Tatsächlich gibt es eine Hauptkirche aber auch eine Krypta mit ähnlichen Ausmaßen. Davon aber später.
Jeder Kirche ihre Krippe, außen wie auch innen.
Die Hauptkirche
Die Krypta
Neben den ca. 400 Säulen und fünf Schiffen stellen vor allem die ca. 20 Seitenkapellen den kommerziell interessanteren Aspekt dar. Neben den Grabmarmorplatten am Boden stellten diese offensichtlich eine attraktive Einnahmequelle dar und es gibt gute Auslastung.
Wohlhabende und adelige Familie zeigen was sie können.
Die Kirche des heiligen Hieronymus
Die Kirche gehört zu einem der bedeutendsten Klöster Madrids. Begonnen um ca. 1502 auf Bitte der Mönche an Königin Isabella, da die bisherige Behausung der Mönche zu nahe am sumpfigen Fluss Manzanares lag und Krankheiten die Mönche dahinraften. Bis zur napoleonischen Besatzung blühte das Kloster auf, 1808 wurden die Mönche von den französischen Truppen vertrieben (Spanische Halbinselkrieg 1807–1814) und stattdessen Soldaten einquartiert. Das führte schlussendlich zu umfangreichen Zerstörungen an der Kirche.
Somit stellt vieles der heutigen Pracht eine Wiederherstellung in den Jahren 1848 bis 1883 dar, die Treppe zur Straße hin wurde überhaupt erst im Jahr 1906.
Kathedrale der Streitkräfte