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2024 - Malta, Valetta die Umgebung

Die nähere Umgebung Valettas würde Raum für 3-4 Tage bieten. Aber alles hat seine Grenzen, daher nur 2 Destinationen

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Posted on 8th Jun 2024

Rinella

 

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Über diesem kleinen Fort im Osten von Malta weht eine kleine Besonderheit, die britische Flagge.

Und das obwohl Malta seit 21.09.1964 in die Unabhängigkeit entlassen wurde.

Die zweite Besonderheit betrifft das Eintrittsentgelt, 14 Euro statt 6-10 Euro für andere Museen. Im Zuge des Rundgangs wird es klar. Dieses Museum wird von einem privaten Verein finanziert, an mehreren Schildern steht die Aufforderung noch zusätzlich zum Eintrittsentgelt zu spenden. Oder das kostenpflichtige Angebot sich mit 2 verkleideten britischen Soldaten ablichten zu lassen.

Maltesische Museen haben das nicht notwendig bzw. zeigen des öfteren das EU Logo als einen Sponsor ihrer Einrichtungen.

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Perfekt aufbereitet


Die britische Herrschaft über die Insel Malta begann mit dem Verlust nach kurzer Herrschaft durch die Franzosen von 1798 bis 1800. Das Fort wurde zwischen 1879 bis 1884 von den Briten erbaut, an Konflikten herrschte ja kein Mangel.

Aber zurück zur ausgesprochen spannenden Ausstellung die das Leben der Soldaten sowie die Nutzung des Hauptdarstellers, der 100 Tonnen Kanone, nachvollziehbar zeigt.

Verpflegung, Sport, Familie, Alkohol, Kriegsverletzungen u.v.m. wird beeindruckend mit Bildern und Ausstellungsstücken demonstriert. 

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Spannende Haltung: A subaltern may not marry, captains might marry, majors should marry and lieutnant-colonel must marry


Ach ja, der Alkohol. Diese Karikatur zeigt eindrucksvoll die Persönlichkeitsentwicklung und selbst wenn man des Englischen nicht mächtig ist, die Bilder sagen genug aus.

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Eine weitere Erkenntnis: Großbrittanien hat zwischen dem 18-ten und 20-ten Jahrhundert unglaublich viele Kriege geführt und einige davon verloren bzw. sich nur unter großen Opern an der Macht halten können.

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Und das in nur 61 Jahren!



Und auch dieses Bild bestätigt die Herausforderungen für die "Guten" durch die vielen "Bösen"

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Schauen ohnehin alle recht grimmig drein



Die britische Armee hat sich ebenso dem Wandel der Zeit unterworfen wie sich die Hygiene in der Zivilgesellschaft geändert hat.

War es noch am Beginn des viktorianischen Zeitalters üblich, dass man das Gesicht und die Hände wusch, wurden im Verlauf der Jahre in den drei Städten nahe Valette (Birgu etc.) private Badehäuser für die Soldaten eingerichtet um das wöchentliche Bad zu verrichten.

Und noch eine interessante Information. Bis zum Krimkrieg im Jahr 1854 mussten Soldaten rasiert sein. Unter dem Druck der kühlen Witterung hat man Bärte als Mittel gegen die Kälte entdeckt wie zeitgenössische Fotos belegen. Im Jahr 1880, der Krimkrieg war Geschichte, zog die alte Ordnung wieder ein und Bärte wurden verboten.

Es gab zwei 100 Tonnen Kanonen zu der Zeit, eine eben davon hier im Fort Rinella angesiedelt, um zu verhindern, dass Feinde in die Nähe des Hafens gelangen konnten. Die Reichweite der Kanonen mit mehr als 10 km war beachtlich. Die Benutzung der Kanone - wie ein Video anschaulich schildert - eine logistische und mechanisch/hydraulische Herausforderung. die eigentliche Kanone, vier Treibstoffzylinder für den Vortrieb, Kühlen und Reinigen nach dem Abfeuern und neuerlich beladen. Ausrichten in vertikaler und horizontaler Lage war ohnehin Voraussetzung.

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Mehrere unterirdische Gänge können besichtigt werden.

Birgu


Birgu ist eine der alten Hauptststädte (bis 1571) der Insel, vor Birgu war Mdina die Hauptstadt. Im Inneren kaum von Valetta zu entscheiden, die Aussicht ebenfalls beeindruckend.

Zwischen 1528 und 1560 wurde das ehemalige Fischerdorfs stark ausgebaut, das Fort St. Angelo an der Spitze spielte bei der Abwehr der Türken in 1565 eine wichtige Rolle.

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Yachten auch hier in Birgu

 

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Die beiden Leuchttürme an der Hafeneinfahrt
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beinah ein Gemälde

 

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Der letzte Punkt vor dem Meer



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Das Denkmal zum Abzug des letzten britischen Soldaten am 21.09.1964



Das marritime Museum in Birgu, der mittleren der drei Städte bot zwar ein paar interessante Informationen, im Vergleich zu den Museen mit ähnlicher Themenstellung in Venedig oder in Barcelona allerdings gibt es hier einigen Aufholbedarf. Der Fairness halber sei erwähnt, dass sich das Museum im Umbau befindet.

Aber wenden wir uns den interessanten Themen im Museum zu.

Eines der Fundamente von Malta stellt - wie erwähnt der Schiffbruch des heiligen Paulus dar. Dieses Buch erläutert die Debatte um den tatsächlichen Ort von 'Melite'.

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Ein Reisebericht über Malta aus dem Jahr 1872



In den Trockendocks wurden nicht nur Schiffe sondern auch Wasserflugzeuge gebaut. Konkret (zuindest) im Jahr 1918.

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Ein Modell der Malta-Gozo-Fähre, wie zu erkennen: äussers flexibel ohne klare Bug-Heck Definition.

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