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2024 ESFR Start


Am Anfang entspannt und problemlos, aber …

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Posted on 29th Jul 2024

Die Anreise


So problemlos wie sich die Anfahrt nach Genua gestaltete, stressfrei, eine Top Fahrtzeit, kaum Baustellen, so erfolgt auch die Abfertigung. Beinah allein auf weiter Flur, man könnt annehmen, dass die Fähre völlig unterfordert ist. Aber irgendwann holt einen die Realität ein. Die Fähre war zu 100% ausgebucht und aus der geplanten Abfahrt um 14:00 Uhr wurde ein Verlassen des Genueser Hafens um ca. 17:50. Ungeachtet dessen versprach die Rezeptionistin, dass die Excelsior pünktlich Barcelona erreichen würde. Übrigens ist EN an der Rezeption nicht durchgängig verfügbar, Französisch sehr wohl. Ein Zugeständnis an die deutlich überwiegende Zahl an Reisenden für den Zielhafen, Tanger.


Am Hafen

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Der Genueser Flughafen nicht weit entfernt.




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Das Schiff nach Sardinien




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Das Schiff nach Tunis




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Gäste für Tunis




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Fischschwärme im Hafenbecken



Das Beladen der Barcelona/Tanger Fähre:

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Nur mehr Minuten bis zum Parkplatz. Wichtig: Innenraumüberwachung abschalten vor der Abfahrt!




Nach erfolgreicher Beladung des Schiffs bleibt nur mehr die Reinigung und man ist bereit für die nächste Beladung.

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Das Ablegen des Schiffs, so weit für die Passagiere sichtbar, verläuft nach folgendem Schema:


Schritt 1) Schließen der Laderampen 1, 2 und 3, alles chronologisch hintereinander.

Hier die Laderampen

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Schritt 2) Lösen der Seile, mit welchen das Schiff an der Mole befestigt ist. Dies erfolgt durch 2 Männer, jeweils am Heck und am Bug des Schiffs. Die Seile werden per Seilwinde gelockert, sodass die Männer am Ufer die Schlinge vom Haken lösen können.

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Schritt 3) Nur wenige Minuten nach dem Lösen des letzten Seils setzt sich die Fähre in Gang


Die Menschen an Bord sind entspannt und trotz der Verspätung gut gelaunt. Vielleicht haben sie Ähnliches schon erlebt und daher trat ein Gewöhnungseffekt ein. Für jemanden, der korrekte Angaben schätzt, bleibt der Mangel an Qualität im Gedächtnis.


Endlich auf See: Zeit für das Abendessen, Zeit für die Erkundung des Schiffes. Die beiden Restaurants sind sehr gut besucht, überwiegend Familien zwischen Pommes und Pizza. An den Freiflächen an Board ist es trotz der hochgezogenen Schiffswände windig, allerdings ist es ein warmer, angenehmer Luftzug, stört bestenfalls beim Umblättern von Büchern bzw. Zeitungen.


Nicht alle Passagiere haben eine Kabine:

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Aber auch schon mehr Schlafsäcke am Gang gesehen.




Die Nacht sowie der frühen Morgen sind von ächzenden Schiffsgeräuschen untermalt. Sie stören weniger, es erinnert an die ratternde Sprache einer Eisenbahn, aber mit weniger Monotonie. Und wenn man aus dem Fenster blickt, dann wird man sich der Kleinheit und Verletzbarkeit dieses 189 Meter langen und knapp 28 Meter breiten Schiffes klar.

Die Wellen und der Wind setzen der Fahrgeschwindigkeit zu und von einem 'Dahingleiten' kann keine Rede mehr sein. Das Schlingern ist hier - nahe dem Heck des Schiffs spürbar, aber nicht unangenehm. Das ändert sich, wenn man in Richtung Bug des Schiffs, beispielsweise zu den Restaurants oder den Salons wandert und nüchtern feststellen muss , dass wackeliger Gang kein Privileg von Betrunkenen darstellt. Durchaus vorstellbar hier seekrank zu werden.


Die marokkanischen Reisenden erledigen an Bord die Einreiseformalitäten.

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Die sitzenden Männer auf der linken Seite stellen die Warteschlange dar, wenn einer am Schalter abgefertigt, wird weitergerückt um einen Sitzplatz.




Eine allgemeine Info noch zur Geschwindigkeit der Seefahrt. Das Schiff fährt mit 14-16 Knoten, das sind 25-28 km/h. Also würde am Festland ein rüstiger E-Bike Ritter die Fähre abhängen können, aber unser Vorteil sind die direkten und flachen Wege am Wasser.

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Der Lotse geht an Bord vor Barcelona.




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Ausblick nach Barcelona

 


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