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2024 ESFR Santander

selten so viele Läufer an der Hafenpromenade gesehen!

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Posted on 29th Jul 2024

Gesundheit weiterhin :-(

Der nächste Morgen im Hotel sieht in gesundheitlicher Sicht noch nicht berauschend aus, daher wird vom ursprünglichen Reiseziel im äußersten Westen der spanischen Küste weiterhin Abstand genommen. Allerdings nicht ohne Santander einen Besuch abzustatten. Diese Stadt liegt ca. 105 km westlich von Bilbao, ist also in 'Greifweite' und besitzt im Hafenbereich eine tolle Tiefgarage.

Andere Reiseberichte bzw. Tourismuswerbungen haben nicht zu viel versprochen. Ein Fähr- und Frachthafen, ca. mehr als 8 km für die Uferpromenade, noch mehr Kilometer Sandstrand, Schiffsrundfahrten in Richtung Atlantik.

Auch hier ist die beste Wahl für das Google Navi die Tiefgarage an der Hafenpromenade. Ausreichend groß dimensioniert, hell und kostet die Hälfte einer zentralen Parkgarage in Graz. Man geht die beiden Stockwerke nach oben und betritt die Stadt mit Ausblick aufs Meer sowie einer sehr breiten Hafenpromenade und angenehmen 23 Grad um ca. 10 Uhr am Vormittag, aufgrund der Wolken steigt die Temperatur auch gegen Mittag nicht viel höher.

Viele der Highlights befinden sich an der Hafenpromenade, Kunstmuseen, das Opernhaus, ein museales Trockendock mit angeschlossenem Park u.v.m.


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Kunstmuseum




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Trockendock




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Opernhaus




Santander ist leider auch berühmt für den Untergang eines Frachters im Jahr 1893 der aufgrund der Ladung – Dynamit – mehr als 500 Menschen mit in den Tod riss. Im Fährterminal gibt es ein kleines Museum dazu.

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Nicht nur die Straßen werden gereinigt, Kunststoffmüll von einem kleinen Boot und einem Müllmann aus dem Hafenbecken gefischt.

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Mehrere nautische Vereine entlang der Uferpromenade sowie Segelschulen.

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Die Schiffsrundfahrt


Am Hafen werden mehrere Rundfahrten angeboten und gern angenommen. Die Runde dauert ca. 1 Stunde und man befährt ja immerhin den Atlantik.


Mit etwas Abstand werden Bausünden noch stärker wahrgenommen.

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Bausünden




Mit dem Bau des Palacio de la Magdalena wurde 1908 begonnen, es war die Sommerresidenz von König Alfons dem XIII und Victoria. Der König lebte übrigens von 1886 bis 1941. Heute ist es als Veranstaltungszentrum in Verwendung.

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Eine unglaubliche Lage für unglaubliche Architektur




Ein kleines Museum zu Ehren des Seefahrers Vital Alsar Ramirez der ab 1966 verschiedene Expeditionen über den Pazifik durchführte. Dies sogar in Form eines Holzfloßes im Jahr 1970.

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Am Strand




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Man kann sich lebhaft vorstellen wenn der Atlantik sich weniger ruhig gibt.




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Der Leuchtturm Faro de Mouro, etwa 18 Meter hoch und 1860 in Betrieb genommen




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Gegenüberliegend ein kilometerlanger Standabschnitt, hier das Ende, der Playa de Puntal




Zurück an Land können brave Jakobsweggeher auch nicht die Orientierung verlieren:

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Ein kleiner Stadtrundgang:

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Das alte Postgebäude




Mitunter muss aussen verkabelt werden.

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Die Kirche Corazon de Jesus. Gut besucht, wir sprechen von einem Wochentag. Überhaupt fällt die Durchdringung der katholischen Religion auf. Ausspeisung von Obdachlosen, Kindergarten betrieben von Jesuiten, gut besuchte Messen auch in anderen Kirchen.

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Armreifen, Honig und Keksverkauf von Nonnen (natürlich wurde gekauft, der spanische Honig soll toll schmecken ebenso wie die Mandelkekse).

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Die Kathedrale von Santander wurde zwischen dem 12-ten und 14-ten Jahrhundert errichtet.

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Der Kreuzgang




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Kurz vor der Messe ist sich gerade noch ein Foto ausgegangen, edel, erhaben und doch nicht überladen. Sie haben Stil bewiesen.




Von einem erhöhten Punkt (mit Rolltreppen! und einem Aufzug zu erreichen) hat man eine perfekte Sicht und wie bestellt kommt eine Fähre von Portsmouth.

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Der Aufzug.




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Die Fähre Pont-Haven



Die Brittany Ferries sind ein englisch-französisches Unternehmen und der Name steht für 'Bretagne Fähren'. Hier kommen die Gäste aus Irland und Großbritannien an, die gelben Kennzeichen der Briten fallen auch auf der Autobahn auf. Offensichtlich verlassen die meisten der angekommenen Gäste aus dem Norden diesen Landstrich und es zieht sie noch weiter nach Süden.

Eine kleine Geschichte zu diesem Schiff, der 'Pont-Haven'. Sie wurde 2004 von der Meyer Werft gebaut, ist ca. 180 Meter lang und nimmt etwa 2.400 Passagiere mit maximal 650 PKWs auf. Mit 27 Knoten ist sie schneller als die GNV Majestic mit 21 kn, welche uns von Genua nach Barcelona brachte.

Um einen aktuellen Zusammenhang herzustellen, noch eine Anmerkung. Die Meyer Werft hatte ja vor einigen Tagen (ca. 20.07.2024) um Staatsunterstützung angesucht. Ein Baustein in dem weltweiten Wirtschaftskrieg ist auch diese Fähre. Konkret hatte die Meyer Werft im Jahr 2014 für die algerische Fährgesellschaft ein Angebot für ein Schiff basierend auf der Pont-Haven abgegeben. Der Auftrag ging an eine chinesische Werft in Guangzhou.


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