Bern, das Zentrum der Schweiz
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Posted on 27th Jul 2023
Die Stadt liegt im Norden von Chillon, bereits im deutschsprachigen Teil der Schweiz. Ähnlich groß wie Lausanne, nicht mit einem See gesegnet dafür aber mit dem Sitz der Regierung und des Parlaments.
Das IBIS Hotel verrechnet zwar einen schmerzhaft hohen Preis für den PKW Parkplatz, dafür wird in Kooperation mit der Stadt ein Ticket für die öffentlichen Verkehrsmittel angeboten. Schnell Online in einer eigenen App registriert, thats it.
Die Altstadt von Bern liegt auf einer Anhöhe und erstreckt sich über 3 bis 5 parallel verlaufende Straßen jeweils mit Arkaden und Märkten darunter.
Hier wird erstmals dem Ruf einer noblen Schokolademarke gefolgt. Ein Laden ähnlich einem Swarowski Geschäft aber eben mit Schokolade statt glitzernden Steinen. Elegante Verpackungen für abgepackte Schoko-Stückchen in vielerlei Form. Ich entscheide mich allerdings für einen individuellen Mix aus Bruchstücken von Schokoladeplatten. Der Vorteil dieser ca. 30 x 40 cm großen Scholadentafeln besteht darin, dass man mit kleinen Teilen unterschiedlicher Geschmacksrichtungen kombinieren kann. Damit hebt man auch bei regnerischem Wetter die Stimmung.
In der Schlachthausgasse steht das namensgebende Haus. 1770 in spätbarockem Stil beendet. Nachdem ein Schlachthaus in der Altstadt keine dauerhafte Einrichtung darstellt, wurde es 1981 zum Theater umfunktioniert.
Auf der Ost Seite münden die Straßen in die Nydeggasse bzw. Nydeggbrücke. Die Aare umschließt die Altstadt auf drei Seiten.
Neben dem Rathaus befindet sich die Kirche Peter und Paul.
Ein Sprung an das westliche Ende der Altstadt. Hier hat die Stadt einen größeren Verkehrsknotenpunkt eingerichtet, nachvollziehbar, wir befinden uns nächst dem Bahnhof. Wie eingangs erwähnt hat Bern in etwas die Bevölkerungszahl von Lausanne und auch ohne viel Nachzudenken wird angesichts mancher Menschen, klar, dass sie nicht bei Läderach Schokolade kaufen oder ein Restaurant zu Mittag aufsuchen. Mehrere durch Krankheit gezeichnet und man stellt fest: Die Schweiz ist nicht nur die Insel der Seligen.
In der Gerberngasse – am Fuss des Altstadthügels spaziert man auf Höhe des Wasserspiegels. Hier spielt sich das etwas weniger noble Leben ab, ein Wassersportclub der Aare, die Altwasserfahrer, schenkt hier im Rahmen eines kleinen Strassenfestes frittierten Zander, Brot und Getränke aus – und dies erschwinglich. Einer der Besucher hier trägt am T-Shirt einen Spruch: „Aus Prinzip gegen den Strom“, das passt hier her.
Etwas prachtvoller als bei der altkatholischen Peter und Paul wurde das Portal des Münsters von Bern gestaltet.
Das spätgotische Bauwerk wurde ab ca. 1421 errichtet, als Chorherren-Stiftskirche für ca. 100 Jahre in Betrieb, danach wurde sie in eine Pfarrkirche umgewidmet.
Vier Teams spielen hier im Münsterpark, bereits in Neuchatel im Park vor dem Dom wurde gespielt. So viel kann ich sagen: Nicht gesehen im Tessin oder im Norden der Schweiz, aber vielleicht fehlt mir doch die statistische Menge um es als französisches Hobby zu definieren.
Wieder zurück in die Altstadt, ein Brunnentrio: