Zwei Stadtteile, vier Kirchen
Posted on 23rd May 2023
4 Kirchen, quattro staggione Eingangs - der Standard-Eintrittspreis in Venedig sind 3 Euro, mit höherer Besucherfrequenz 3,5 Euro und so weiter. Aber es gibt einen "Mehrkirchen-Pass", d.h. hinterfragen an der Kassa auch wenn es nicht aktiv angeboten wird.
Die Kirche liegt im Norden des Bezirks Cannaregio, hier halten sich Einwohner und Touristen die Waage.
Die Kirche besticht nicht durch architektonische Harmonie oder strenge Schlichtheit sondern durch zahlreiche Grabsteine von Gönnern, durch großflächige Gemälde und eine Decke im beeindruckenden 3D Design. Von außen allerdings - ein recht schlichter Ziegelbau.
Ebenfalls in Cannaregio gelegen mit harmonischer symmetrischer Fassade. Die Kirche beherbergt einen berühmten Gast, den Maler Jacobi Robusth Tinctoretti, genannt Il Tintoretto. Vor 429 Jahren ist er gestorben, der Marmorgrabstein legt Zeugnis davon ab.
Diese Kirche, klein und bescheiden liegt auf Giudecca, und gleich eingangs sorry für die Respektlosigkeit: Außen naja, aber innen beeindruckend schön.
Das Grab der Jungfrau Julianae.
Eine Insel weiter, ca. 20 Meter und nur mit dem Schiff zu erreichen, San Giorgio Maggiore mit der gleichnamigen Kirche. Auf sehr kleiner Grundfläche hat die Kirche eine tolle Komposition angelegt, Kirche, KIrchturm, Kreuzgang, Labyrinth und Gärten.
Die Anlegestelle des "2-er" geht direkt in den Vorplatz zur Kirche über.
Jeder Sessel im Chorgestühl stellt ein Kunstwerk dar, Pracht und Reichtum vergangener Epochen.
Die Dornenkrone als noch unzerbrochenes Modell.
Und nun in voller Größe
Auf der Spitze der Kirche - der Heilige mit seinen ständigen Begleitern, den Möwen.
Auf dem Weg zum Turm - der Engel in Pension, eine Holzkonstruktion aus vielen Elementen mit Kupferblech überzogen
Es muss nicht immer San Marco sein. Aber auch der Turm gegenüber zu Giorgio Maggiore ist mit 75 Metern Höhe eine Liftfahrt wert. Warum nicht zu Fuss nach oben? Nun, diese Option stand nicht zur Verfügung und vom Lift aus konnte man ein paar Blicke auf wenig vertrauenserweckende treppenähnliche Konstruktionen erhaschen.