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Florenz 2019 (Teil 4)

Ein Kirchenkomplex zum Abschluss - Santa Croce

Florenz, zurück zum ersten Teil

Posted on 1st Jan 2020

Um 09:30 Uhr ist Besucher-Einlass in Santa Croce, auch jetzt hat sich bereits eine Schlange vor dem Ticketschalter gebildet. 

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Der Platz vor der Kirche am Abend

 

 

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Kunstvolle Seitenkapellen

Santa Croce ist eine Franziskaner-Kirche, eher spartanisch in der Architektur im Innenraum, dafür mit wunderschönen Fresken und einer Besonderheit aufwartend. Diese Kirche ist Ruhestätte für betuchte Florentiner, eine ähnliche Einkommensquelle haben wir bereits in London und in niederländischen Kirchen gesehen.

Wie auch dort waren Zünfte (Weber, Tischler, Schmiede, Bankiers, Physiker und Apotheker, Händler etc. ) für die Ausgestaltung kleiner Kapellen verantwortlich, ergänzend kommen hier die Kapellen der reichen Familien dazu (z.B. der Peruzzis, einer reichen Bankiersfamilie in Florenz). Die Kirche beherbergt Grabstätten großer Italiener wie Michaelangelo, Macchiavalli oder Galilei, die etwas langsam aber dafür in perfektem Deutsch sprechende Video-Guide gibt darüber Auskunft, die Leihgebühr definitiv wert.

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Der Boden = Gräber



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Das Grab des Michelangelo



 

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Dante Grab (allerdings nur "Zweitgrab")



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Grab von Macchiavelli



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Einladender Innenhof



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Grabplatten in einem Gebäude am Kirchencampus



Der Vide-Guide berichtet auch über die Haltung der Kirche dem gemeinen Volk gegenüber. Über viele Jahrzehnte war der Altarbereich vom restlichen Kirchenschiff durch eine Mauer getrennt, nur den Mönchen und den Reichen war es vorbehalten den Altar zu sehen. Erst das Konzil von Trient (um 1550, es hat hierzu mehrere gegeben) sorgte dafür, dass diese Mauern eingerissen wurden.

Die Kirche ist mit dem Arno eng verbunden, sie liegt nahe dem Ufer und während der Jahrhunderte ist es zu Überflutungen (vier größere) gekommen, zuletzt 1966. Dies liegt unter anderem daran, dass einige Teile des Areals tiefer liegen als die Kirche, weshalb dort aufbewahrte Kunstschätze von den Wassermassen beschädigt wurden.

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Flut 1966



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Viel Zerstörung, bevor man Maßmnahmen setzt


So auch das Bild von Cimabue von Christus am Kreuz aus ca. 1280. Es wurde so stark beschädigt, dass die Kirchenverwaltung sich entschlossen hat keinen vollständige Restauration durchzuführen, sondern sehr behutsam hier vorgegangen ist. Das bedeutet, dass nur mehr Teile des Körpers erkennbar sind aber die kunstvolle Farbgebung des Körpers und des Tuch um die Lenden blieb erhalten.

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ein berühmtes Kreuz

 

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Johannes der Täufer und Franz von Assisi




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