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Florenz 2019 (Teil 3)

Florenz ist eine Stadt der Gärten und der Kunst

Florenz, zum vierten Teil

Posted on 1st Jan 2020

Die Gärten am nächsten Hügel, Bardini und Boboli sind auch im Winter besuchenswert. Ersterer ist ein Blumengarten mit Pflanzen und Blumen den Jahreszeiten entsprechend angeordnet. Den Temperaturen geschuldet, auch hier im Süden halten sich Blüten in Grenzen.

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Garten Bardini

 

 

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Bardini Ausblick



Der unglaublich große Boboli Garten, geht ebenfalls auf die Medici zurück. Als diese in den Palazzo Pitti übersiedelten (nachdem sie das Gebäude von der in Ungnade gefallenen Familie Pitti gekauft hatten) wurde mit dem Ausbau des Gartens begonnen. Trotz der Lage am Hügel konntem ebene Trassen angelegt werden mit weitläufigen Springbrunnenanlagen, sogar eine Insel in einem künstlichen Teich wurde gebaut. Luxus pur.

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Grün und Wasser



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Elegant und einladend



 

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hügelig und weitläufig


Der Garten Boboli ist gesäumt von überlebensgroßen Statuen sowie von kleinen Wegen, kaum zu entdecken, aber auch im Winter sehr gepflegt. An der Spitze des Hügels befindet sich heute ein Keramikmuseum und ein phantastischer Ausblick in die Umgebung.

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Ausblick in die Umgebung



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Eine von zahlreichen Statuen



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Eine Insel in einem kleinen künstlichen Teich



Der Übergang vom Garten Boboli über den Palazzo Pitti hin zur Ponte Vecchio ist ein geografisch schlüssiger. Diese, die Stadt prägende Brücke, besteht aus mehreren Stockwerken.

Im Erdgeschoß kleine Läden, im Obergeschoß aber ein Gang mit mehr als 800 Metern Länge, der vom Palazzo Pitti bis zum Palazzo Vecchio reichte. Damit konnten die Adeligen vom Rathaus in die privaten Räumlichkeiten, abgehoben vom Volk, gelangen. All dies unter der Herrschaft von Cosimo de, I Medici rund um das Jahr 1565 durch den Architekten Giorgio Vasari. 

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Die Brücke bei Nacht



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Brücke und Fluss

 

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Fluss und Brücke

 

Die Uffizien

 

Der Eintritt in die Uffizien kann schnell in einen langwierigen Prozess münden. Längst ist das Reservieren der Besuche im Internet der einzig sinnvolle Weg, aber selbst hier mit Wartezeit verbunden. Wie geht dies vonstatten? Nun - Zeitslot im Internet buchen, beispeiilsweise 12:15-12:30 Uhr. Am Eingang 3 in der Schlange anstellen, wo die Eintrittskarten für diese Zeitslots ausgegeben werden. Danach zur Schlange No. 1, nun wiederum etwa 20-25 Minuten Warten bis man zur Sicherheitskontrolle mit Scanner gelangt. Aber das ist natürlich nichts im Vergleich zur ehrfurchtsgebietenden Warteschlange für die "Anderen".

Die Skulpturen und Bilder sind beeindruckend, der zweite Stock steht mehrheitlich italienischen Künstlern aus den verschiedenen Epochen zur Verfügung, im ersten Stock kommen auch andere Künstler zu Wort. Wer hatte Geld für Bilder? Kirchenadel, weltlicher Adel und reiche Kaufleute, angesichts der Motive keine Überraschung.

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Boticelli und seine Venus



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Eine der Keimzellen des Museums



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Der Innenhof



Die Uffizien sind nicht nur eindrucksvoll durch die Exponate in Malerei und Bildhauerei sondern auch durch Architektur und Gänge. 
Letztere stellen Bänke für die müden Besucher zur Verfügung, sehr löblich und notwendig.

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Selbst die Gänge stellen Kunstwerke dar



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Michelangelo und ein bekanntes Motiv



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Ein wirklich häufig gemaltes Motiv, die Verkündigung, aber nun von einem echten Könner

 

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Das Leuchten!

 

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Caravacchio, der Meister des Lichtes



Es gibt ein Cafe im zweiten Stock der Uffizien, die Menschen sitzen im Freien, in der Sonne auch kein Problem. Kellner sind bemüht, aber überfordert. Während des Aufenthalts fällt das Raubvogelkreischen auf, welches von einer Tonanlage eingespielt wird, Ziel ist natürlich die Tauben und Spatzen von den Tischen fernzuhalten und auch dieses Bemühen verläuft im Sand, sobald ein Tisch von menschlichen Besuchern verlassen ist, ist dieser für die Vögel mit Brösel bzw. liegen gelassenem Gebäck gedeckt.

Übrigens - weniger eindrucksvoll ist die Umsetzung der Sanitäranlagen, dies hier als südländische Schlampigkeit abzutun würde den gut gepflegten Anlagen im Dom-Museum oder anderen Sehenswürdigkeiten Unrecht tun.


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