Valencia
Die Stadt war bereits einmal Ziel einer Rundreise, damals ging es in den Nordwesten zurück nach Saragossa. Aber es findet sich immer etwas Neues, diesmal der BioPark.
Das ist ein sehr moderner Tierpark, der versucht die Tiere in einer Umgebung, ähnlich ihrem ursprünglichen Lebensraum, zu halten. Die Savanne, der Regenwald, Madagaskar etc.
Gleich nach dem Eingang beginnt ein Highlight, man spaziert im Gehege der Lemuren, einige davon sitzen knapp einen Meter entfernt im Baum und knabbern an roten Beeren. Eine kleine Unsicherheit gibt aber schon, Lemuren kennen kein WC und pinkeln ungeniert vom Baum, d.h. die Kappe als Sonnenschutz kann sie auch hier Zusatznutzen bieten.
Lemuren
Nilpferd mit Gazellen
Das nächste Highlight sind das Schimpansen und das Gorilla Gehege, in letzteren hat eine Mutter vor nicht allzulanger Zeit ein Baby geboren, der Nachwuchs hängt am zotteligen Fell und lässt sich durch das Gehege tragen.
Das Gorilla Gehege
Stattlich
Das Elefantengehege mit einer Herde (6 oder 7 Elefanten), Krokodile mit Fischen im gemeinsamen Bereich, Gazellen mit Nilpferden, Nashörner mit Zebras und Straußen, Flamingos und Pelikane, kleine Gazellen mit Giraffen. Es ist wirklich faszinierend und interessant, da die Gehwege so angeordnet sind, dass man den Tieren sehr, sehr nah kommt.
Herde
Zebrafamilie
Am Ende der Besichtigung gibt es ein Restaurant im Stil einer Lodge und man ist durch einen ca. 4 Meter breiten Wassergraben von den Tieren entfernt, unglaublich! Da der Tierpark am Ende des Turia-Parks liegt, ist ein Fussweg vom Zentrum nicht die erste Wahl, insbesonders nicht bei den vorherrschenden Temperaturen.
Bildbeschreibungstext
Tarragona
Wer sich von der Homepage des Ortes leiten lässt (mittelalterlicher Rundgang, antiker Rundgang etc.) der lernt bei der Einfahrt in den Ort eine andere Seite kennen.
Die Stadt hat einen großen Hafen, und die ca. 130 Tsd Einwohner klingen sehr realistisch, Üppiger Verkehr, enge Parkplatzsituation.
Beeindruckend schöner Ausblick
Alt und neu
Die Stadt bietet für Geschichtsinteressierte tatsächlich sehr viel, an den Mauern erkennt man die aufeinander aufbauenden Erben aus Rom, den Goten und den nordspanischen Königreichen sowie Unterstützung aus Frankreich.
Wie in mehreren Informationen zu Kulturdenkmälern angemerkt hat auch hier Napoleon mehr zerstört als aufgebaut.
Der Bau der Kathedrale begann um ca. 1130, der Kreuzgang wurde im 13-ten Jahrhundert hinzugefügt. Und auch diese Kathedrale besitzt, wie ihre bereits besuchten Vorgänger, eigene Räume wo die wertvollen Stücke aufbewahrt werden, Gold bzw. Silbermonstranzen etc.
Teil der Kathedrale
Der Kreuzgang
Das ist auch das faszinierende an der Stadt, sie hat ein sehr reiches antikes Erbe und durch Nutzung und Aufbau blieb vieles auch über das Mittelalter hinweg erhalten. So wird eine Klostermauer der Kathedrale durch alte römische Bauten gebildet.
Teile der Rennbahn sind noch erhalten, sie grenzen direkt an Wohnhäuser in der Altstadt, die Kathedrale baut auf einem römischen Tempel des Augustus.
Das „Einbauen“ von Neuem in Altes wurde hier in Form einer westgotischen Kirche durchgeführt, die mitten in das römische Theater platziert wurde. Wobei natürlich auch über die Jahrhunderte nicht mehr als die Grundmauern überlebt haben.
Es ist nur wegen der Verteidigung...
Klein, aber dennoch...
Am Pfad abwärts
Tarragona liegt zwar am Meer aber man muss die Gassen mit kühlem Wind schon suchen. Sonne und Hitze kennen kein Erbarmen, also zum Einen immer ein kühles Mineralwasser in der Hand haben und zum anderen – so weit möglich – die Schattenseiten der Häuser suchen.
Wie sich die Bedürfnisse der Kunden ändern, ist am Grand Hotel Susa zu erkennen. Eine wunderschöne Aussichtslage an einem Mirador über dem Meer, aber trotzdem bröckelt es an mehreren Ecken und Enden.