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Spanien, Andalusien (Teil 4)

Die vierte Etappe: Von Nerja bis Malaga

Zum nächsten Ziel - Gibraltar

Posted on 4th Aug 2018

Nerja, der Badeort

Auf der Fahrt von Granada nach Malaga sollte man die Stadt Nerja aus zwei Gründen besuchen. Diese an der Costa del Sol gelegene Badetouristendestination besitzt einen zwar touristisch aufgearbeiteten aber trotzdem mit Charme versehenen Stadtkern ohne wesentliche Bausünden, durchaus nobel. Hier gibt es auch erstmals mehrere Vertreter unseres nördlichen Nachbarlandes, blond und mit roten Gliedmaßen versehen. Das Zentrum im Ort ist eine Aussichtsplattform auf einem Felsen, flach von der Stadt über das Meer hinausragend. Palmen, Eis, kleine Papageien die kreischend zur Stimmung beitragen.
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Für Badefreunde ein Paradies


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Palmen,Meer ... und Eis

 


Die Höhle

Die zweite Sehenswürdigkeit ist eine Höhle, in welcher Felsmalereien in einer Zeit vor ca. 20.000 Tsd Jahren gefunden wurden (daher auch eine dieser Malereien in Form einer Ziege als Wahrzeichen). Teils sind die Hallen 30 Meter hoch und bieten einen imposanten Anblick.

Der Parkplatz kostet 1 Euro, etwas Wartezeit ist einzukalkulieren, weil in Gruppen durchgeführt wird. Der Audioguide funktioniert sehr gut, und der Besuch stellt eine willkommene Abwechslung zu den Kathedralen und Alcazars dar.

 

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Das Spiel mit dem Licht

 

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Rechts im Bild kann man die Besucher entdecken

Malaga

Die Stadt profitiert ungemein von der Lage am Meer und der Hafen wie auch der Strandintegration. An kulturhistorischen Sehenswürdigkeiten wird ein Alcazar, diesmal zweistufig geboten. Deshalb in zwei Stufen weil etwas erhöht eine weitere besuchenswerte Burg gebaut wurde um die Stadt besser verteidigen zu können. Sie entstand im 14. Jahrhundert unter Yussuf dem I. Der Aufgang zu diesem zweiten Objekt, der Gibralfaro, liegt nach Süden ausgerichtet und damit weitgehend in der Sonne.

Das bedeutet zum Einen den unausgesprochenen Wettkampf mit den anderen Gipfelerklimmern, zum Anderen nutzt man jede Schattenfläche, von Büschen oder Bäumen geschenkt. Oben angelangt kann man die Burgmauer entlang wandern und Wehrtürme sowie Aussichtsplattform besuchen.

Die tiefergelegende - und auch deutlich prächtigere Teil des Komplexes wurde ursprünglich mehrheitlich mit fossilführendem Kalkstein gebaut, keine gute Bausubstanz für eine wehrhafte und "schlechtwettertaugliche" Burg. Die erste große Rekonstruktion und Erweiterung wurde um 1065 vorgenommen, das zweite größere Mal im 14-ten Jahrhundert.

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In der Morgensonne ein spezielles Licht

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Zwar nicht die Alhambra, aber trotzdem wunderschön

 

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Der Hafen

Vom Gibralfaro kann man die Arena inmitten von Hochhäusern entdecken. Der Stierkampf ist auch hier offensichtlich rückläufig, so wurde die Arena von ca. 14.000 auf ca. 12.000 Personen verkleinert.
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Die Stierkampfarena

 

Kathedrale

Die Kathedrale hat es nur zu einem Glockenturm geschafft, der zweite wirkt merkwürdig amputiert, aber auch bei Kirchenbauten regiert das Geld. In allen Kathedralen wurden Kapellen deshalb errichtet, weil betuchte Adelige ausreichend Spenden eingebracht haben. Sehr beachtenswert ist das Chorgestühl mit zwei Sitzreihen, äußerst kunstvoll geschnitzt.

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Seite 1 - ohne Turm
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Seite 2 - mit Turm


Malaga wirkt – zumindest hier in Strand/Hafen/Innenstadtnähe – durchaus reich.
Die Ausstattung der Promenade, die Fussgängerzone, die Pflasterungen etc. verweisen darauf.
Auch hier die Sonnensegel über den Einkaufsstraßen, dies wird auch bei uns noch kommen. Ein kleines Kuriosum: Am Abend gehen Metallsucher mit dem Detektor in der einen und einem kleinen Netz in der anderen Hand den Strand entlang und hoffen auf Wertgegenstände. Parken ist teuer, nicht unter 20 € für 24 Stunden.

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Eine breite Parkanlage liegt zwischen Hafen/Strandbereich und der Innenstadt

 

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Hafenpromenade

 

 


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