Es geht von Wien nach Tel Aviv und von dort nach Jerusalem zum ersten Hotel der Reise.
Posted on 12th Jan 2019
Zum Flug gibt’s nur weniges zu sagen außer: Pünktlich abgeflogen, pünktlich angekommen. Entgegenkommend waren die Wolken, das Meer bei den Dardanellen ist gut ersichtlich. Kurz danach wird es gebirgig in der Türkei.
Ab Antalya beginnt die zweite Meer Etappe via Zypern bis Tel Aviv
Das Zentrum des Flughafens bildet eine große kreisförmige Halle, von welcher die Gänge zu den einzelnen Gangways führen.
Etwa ein Drittel kleiner als Wien, auch weniger modern, dies wird auch durch die Passagierzahlen auf Wikipedia bestätigt.
Trotzdem nett und die Horrorszenarien über Gepäckskontrollen haben sich nicht bestätigt. Ebenso war die Passkontrolle unaufgeregt, weniger als 10 Minuten Wartezeit.
Was unterscheidet nun einen Flughafen in Mitteleuropa von Tel Aviv? Beispielsweise, wenn eine Mesusa (länglicher Behälter von 5 bis 100 cm, welches das Haus bzw. den Raum schützen soll) an einer rechten Wand (üblicherweise Türstock) am Flughafen von einem vorbeeilenden reisenden Rabbi mit der Hand berührt wird. Oder natürlich die hebräischen Schriftzeichen an Werbeplakaten oder Informationsschildern. Aber darüber hinaus – keine Besonderheiten, nicht einmal hohes Polizei/Militäraufkommen, kaum mehr als in Wien. Die ebenfalls in der Reiseführerliteratur strapazierte „Vermeidung des ‚Israel‘-Stempels im Pass“ ist kein Thema, da man bei Einreise bzw. Ausreise solche kleinen Karten erhält, diese ersetzen die „historischen“ Stempel:
Im Jänner und Dezember sind die Regentage durchaus häufig, im Schnitt jeder dritte Tag wird mit Regen belebt. So auch dieser Abend nach der Ankunft, was aber nicht daran hindern darf mit einer Jerusalem-Erkundung zu beginnen. Kapuze auf und los geht’s.
Der erste (und später bestätigte) Eindruck – das Zentrum des alten Jerusalem ist eine mehr oder weniger dichte Aneinanderreihung von Einrichtungen für Gläubige. Nächst dem Hotel – und etwas außerhalb der Altstadt - befindet sich das St. Martins-College mit Kathedrale für die anglikanische Kirche. Wichtig zu ergänzen sind die Gästehäuser, meist direkt an den Kirchen angeschlossen. Übrigens – der Dean – siehe folgende Liste am Bild – ist ein christlicher Würdenträger, ähnlich einem Dompropst.
Betritt man die Altstadt durch das Damaskus Tor, beeindruckend und mit Polizeistation versehen, dann betritt man gleichzeitig den arabischen Bazar. Das bedeutet viele kleine Läden, das bedeutet auch weniger gepflegtes Trottoir als im jüdischen Stadtteil der Altstadt, das bedeutet Muezzin Rufe, das bedeutet auch etwas anderes Warensortiment.
Da es noch leicht regnet wird es kein langer Spaziergang, aber die Einrichtungen bzw. Niederlassungen für Gläubige setzen sich fort.
Dazu gesellen sich einige Kitschelemente, hier nur zwei davon zur Auswahl.
In den nächsten Tagen werden folgende Orte besucht: