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201407 von Genua nach Narbonne

Teil 1 der Reise, von Genua nach Narbonne
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Posted on 8th Mar 2025


Eine der ersten Routen nach Barcelona mit dem Schiff. Der Schwerpunkt der Reise widmet sich dem Disctrict „Okzitanien“, von der Grenze zu Spanien bis zum nächsten District Provence-Alpes-Cote d´Azur.

Die Route ist äusserst abwechslungsreich, Strand und Berge mit viele mittelalterlicher Architektur.

Am Beginn der Reise steht eine, trotz Samstag im Juli entspannte und pünktliche Fahrt nach Genua. Die Google Ankunftszeit wird trotz Pausen locker erreicht.


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Die Route, zwar begann sie in Österreich aber wirklich spannend wurde es erst in Genua.

Am Hafen die doch einiges an Wartezeit, die Beladung de etwa 800 PKW nimmt schon Zeit in Anspruch.
Erstaunlich, was in einem Schiff mit 200 Metern Länge untergebracht werden kann.

Ca. 650 Auto für Tanger, 150 für Barcelona und mit der Beladungskapazität nimmt man es nicht so genau.


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Sogar etwa 10 Fahrräder treten die Reise an, stilecht aufsitzend für die die Einfahrt zur Fähre. Nachdem die Barcelona-PKWs als erste die Fähre verlassen und das Rangieren am Schiff eine echte Herausforderung darstellt. fahren die letzten PKW bereits verkehrt auf die Auffahrtsrampe.

 

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Einige der Gäste auf dem Weg nach Tanger haben auf den begehrtesten Schlafplätzen am Gang ihr Leintuch und Tasche aufgelegt, noch einmal preiswerter als die Pullmannsitze und trotzdem ausreichend Platz um die Schlafenden beim Schiff-Erkunden nicht zu stören.


Die Angestellten am Schiff sind asiatischer Herkunft und führen die Kabinenpassagiere gegen kleines Trinkgeld zu den Schlafstätten.


Die Restaurants sperren zu etwas eigentümlichen Zeiten auf und im preiswerten Selbstbedienungsrestaurant steht Anstellen auf der Tagesordnung. Aber man kann sich an alles gewöhnen und die in der Kabine ist der Seegang kaum zu spüren.

Zwar käme man nicht auf den Gedanken hier den Fitnessraum zu frequentieren, hier wäre es aber auch ein hoffnungsloses Unterfangen, da der Raum in einen muslimischen Gebetsraum umgebaut wurden.

Barcelona


Noch weit entfernt aber die Ankunft ist absehbar.

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Import und weniger Export.



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Nach der Abfahrt von der Fähre – auffällig die uniformen Taxis.

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Nach der Ankunft um ca. 13:00 Uhr steht der Nachmittag noch für Barcelona zur Verfügung und falls die Sagrada familia schon absolviert wurde, steht etwas ganz anderes am Programm.

Trotzdem – ein Bild der Kathedrale darf nicht fehlen.

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Auf dem Weg zum Zoo durch den Park de la Ciutadella:

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Die Natur sorgt für eigene Kunstwerke




Ein Besuch des großartigen Zoos. Das Affengehege bzw. die Bewohner dort beeindrucken am meisten inkl. der sichtbaren menschlichen Verwandtschaft.

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Figueras


Die erste Etappe auf dem Weg nach Frankreich ist Figueras, der Ort mit dem Salvador Dali Museum. Das Besondere am Museum ist die Architektur, das Gebäude ist das Museum.


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Wir befinden uns etwa 25 km vor der französischen Grenze, die Fahrt entlang der Bundesstraße ist geprägt von Einkaufszentren, im Speziellen an der Grenze gibt es Läden in der doppelten Größenordnung von Tarvis.

Kurz nach der Grenze zu Frankreich beginnen Solarkollektorenfelder, Windmühlen und nach etwa 40 km – Weinanbau in breitem Ausmaß.



Perpignan



Bevor Carcassone erreicht wird, gibt es einen Abstecher nach Perpignan. Die Stadt noch recht nahe der Grenze zu Spanien ist die Hauptstadt der Region Okzitanien. Die Stadt hat über die Jahrhunderte viel erlebt, viele Eigentümer und Regenten haben gewechselt. Das schlägt sich in der Architektur der Stadt nieder.


Ohne Zweifel ist Perpignan einen Abstecher wert, authentische Altstadt, sowie eine Burg, die auf die Könige von Mallorca zurückgeht.

Die Hitze wird durch die breiten Kronen der Platanen erträglich. 
Parks, grün und von Kanälen durchzogen, man könnte es hier auch länger aushalten.

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Eine Mischung aus Palast und Festung




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Rathaus



Der Palast aus dem 13. Jahrhundert, gehörte einst den Königen von Mallorca!



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Die gotische Kathedrale Kathedrale Saint-Jean-Baptiste, seit 1601 Kathedrale.

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Das Museum Casa Pairal ist ein Museum für katalanische Kunst und Volksgeschichte.


Ein Kunstwerk aus Stein, Licht und Schatten.

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Der Fluss Brasse, zwar kanalisiert, aber trotzdem sehr einladend.

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Carcassone



Carcassone, ca. 70 km landeinwärts von der Küste entfernt steht (überwiegend) für eine beeindruckende Burg.

Vermutlich tut man dem Ort unrecht, aber so ist die Welt nun einmal.

Der Name der Stadt geht auf die Römer zurück, Colonia Lulia Carcaso. Wie andere Städte in der Region durchlebte Carcassone eine bewegte Vergangenheit. Goten, Franken, Sarazenen, das Franken-Reich, die Könige von Aragon


Die Burg steht auf einem Hügel in der Altstadt und darf sich seit 1997 Weltkulturerbe nennen.

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In der sommerlichen Hitze schadet das regnerische Wetter nicht, obwohl es die Wanderlust ein wenig bremst.


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Man fühlt sich ins Mittelalter zurückversetzt (aber in ein sehr gepflegtes Mittelalter…)

Narbonne



Die Region rund um Narbonne ist durchzogen von Kanälen, überwiegend für Landwirtschaft sowie für die berühmten Hausbootfahrten genutzt, ich sage nur Canal du Midi, Canal de la Robine.

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Das Rathaus im Sonnenaufgang, um 07:48 gibt’s noch wenige Besucher aber dafür sehr entspannte Temperaturen.

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Die Markthallen werden durchgelüftet am Morgen.

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Ein ehrlicher Wasserspeier, ehrlich weil man den Zahn der Zeit gut erkennen kann.

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