der Stadt am Meer und der Mischung aus klassizistischer und moderner Architektur.
Posted on 7th Apr 2019
Unbestritten ist es Valencia gelungen sich durch das Kunst- und Wissenschaftsviertel zu einem Städtetourismus-Magneten zu entwickeln. Am Opernhaus, dem Museum der Wissenschaften, dem Palmengarten, und abschließend in Richtung Meer dem Ozeanium kann man sich viele Stunden erfreuen. Und würde nicht die spanische Sonne sich von der besten Seite zeigen, dann wär es ein Vergnügen im Erholungsareal entlang und rund um den Fluss Turia eine Joggingrunde zu drehen
Viele Straßen sind ähnlich einem Boulevard angelegt mit Palmen- und Magnolienalleen zwischen den Fahrspuren, Radwege durchziehen die Stadt und die Verleih Stationen werden stark frequentiert. Neben dem Kunst – und Wissenschaftsviertel und dem Yachthafen – unbedingt den Nordbahnhof und die Lonja de la Seda besuchen!
Wirtschaftskrise in Spanien? Nicht in den Bezirken Exempel oder el pla del rial. Sauber, nur künstlerisch hochstehend anmutende Graffiti, kaum "en renta“ oder „en venta" Schilder in den Fenstern bzw. Schaufenstern. Am Stadtstrand, der mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder dem Fahrrad bequem erreichbar ist, badet man kostenlos, hier lässt es sich leben!
Beginnen wir mit dem Grabmal von David. Der ca. 2.000 Jahre alte Ort wird von den Juden als heiliger Ort verehrt. Das ist auch unschwer an den betenden Gläubigen zu erkennen, welche im Vorraum zum Grabmal ihren Gebräuchen nachgehen. Auch wenn die Authentizität der Grabstätte nicht bestätigt ist, aber es ist eine beeindruckende Stätte.
Auch wenn mehrmals der Eindruck entsteht, dass das Geld von Steuerzahlern durchaus großzügig eingesetzt wurde. Das Wahrzeichen im Hafen, „Veles e Vents“, wirkt verwaist und wird offensichtlich nur für große Regatten mit Leben befüllt, ebensolches gilt für viele Anlegestellen in einem eigenen Bereich im Yacht Hafen. Man entdeckt ca. 200 Meter Kunstrasen auf einer ca. 2 km langen Strassenbahnschienentrasse, offensichtlich nicht im Einsatz bzw. benutzt. Und der künstlich angelegte Teich rund um die Hemispheric wirkt steril, ein Eindruck der durch die transparenten Ruderbootkörper aus Plexiglas noch verstärkt wird.
Aber auch hier überwiegt das Positive, man erlebt eine Stadt mit viel Licht und wenig schatten, der positive Abschluss am Abend: Das Turia Bier.
Aussensicht...
Innensicht...
Sicht von oben...
Das Beste am Schluss - der Blick vom Kirchturm