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Kaffee made in EU

Auf der Suche nach Made in EU.

Posted on 2nd Sep 2018

Filtermaschinen erleben eine Renaissance

Auch Weiterentwicklungen finden statt, so beispielsweise gibt es sie sogar mit Mahlwerk um den frischesten Kaffee genießen zu können.
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Da meine bisherige morgendliche Kaffeemaschine ein biblisches Alter erreicht und die Glaskanne jüngst einen leichten Schafen genommen hat, hilft der Elekrofachhandel. Tatsächlich bietet der Conrad Megastore in Graz eine attraktive Auswahl, beginnend von unter 20 € bis deutlich über 100 €. Meine betragliche Schmerzgrenze kenne ich, das Ziel ist eine moderne Maschine (aber ohne App-Bedienung) mit dem Merkmal "Made in EU".
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Nicht einfach zu beantworten


Nennen Sie es naiven, regionalen Patriotismus, der jüngst beschlossene 12 Stundentag soll ja doch nicht nur in Handel und Dienstleistung sondern auch für Produktion Nutzen bringen, ohne die jegliche Herstellung sind die erstgenannten beiden Sparten praktisch nicht lebensfähig.
Wir sind Huawei, Xiaomi etc. gewohnt, aber bei Kaffemaschinen, so einfach, so wenig Elektronik, da wird doch "Made in EU" zu finden sein. Zur Not wäre ich schon mit "Made in Turkye" oder "Made in Ukraine" etc. zufrieden, aber lassen wir die Suche beginnen.

Ich beginne bei vertrauter Optik, eine Kaffeemaschine von Krups um ca. 34 €. Also kein Billigprodukt. Natürlich sieht man der Maschine den Herstellungsort nicht an, daher bleibt nur das Durchsuchen der Verkackpung natürlich nicht auf Vorder und Oberseite. Die Maschine ist entgegen dem vielversprechenden Markennamen nicht in DE gefertigt, sondern - in China.
Severin --> China, Trisa --> China, Clatronic --> China und sogar eine knapp 70 € teure Grundig, meine letzte Hoffnung - Made in P.R.C.
Alle Geräte mit einem Kaufpreis mehr als 80 € habe ich nicht geprüft, so wählte ich nach knapp 15 Minuten Suche eine Melitta auf deren Verpackung ich beim besten Willen kein "Made in" finden konnte.

Irgendwann hat auch der Patriotismus ein Ende. Übrigens habe ich nach dem Auspacken ein "Made in China" gefunden, also verlorene Liebesmüh. Allerdings ist eine weitere Frage aufgetaucht: Wird uns der 12 Stundentag retten?


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