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20260604 Radweg FVG1 bis Venzone

Statt 1,5 Stunden im Stau mit dem PKW im Kanaltal kommt es zu einer ungeplanten Erfahrung zwischen Natur und dem Ehrgeiz ein paar E-Bikes zu überholen.

Posted on 6th Jun 2026

64 km in eine Richtung


Der 4.6.2026, Fronleichnam in Österreich und in überwiegend katholischen Bundesländern in Deutschland sollte eigentlich am 3.6.2026 für Stau und Wartezeiten sorgen.
So war es auch, die Verkehrsdurchsagen lieferten verlässliche 45 Minuten in Spielfeld oder Blockabfertigung im Norden von Graz oder Verzögerungen auf der A2 in Richtung Italien.

Damit sollte also einem kurzweiligen Tagesausflug am 04.06.2026 nach Grado nichts im Wege stehen. Allerdings hat sich der Verkehr nicht an meine Erwartungshaltung gehalten. Mehrere Verkehrsunfälle im Kanaltal auf der A23 führen zu 90 Minuten Verzögerungen, dies neben unerwartet hohem Verkehrsaufkommen von PKW Kennzeichen aus allen österreichischen Bundesländern. Noch dazu mit allen Begleiterscheinungen wie nervösen Spurspringern und dichtem Auffahren.

Der Grado Ausflug wird spontan abgesagt und stattdessen ein Alternativprogramm gesucht. Eine Runde um den Wörthersee mit dem Fahrrad oder ein Stück auf dem Alpe Adria Radweg.

Die Wahl fällt auf zweiteres, ein Parkplatz mit Einstiegspunkt in den Radweg ist in Thörl-Maglern Untertörl, schnell gefunden.

Die Strecke bis Venzone


Die zahllosen Reiseberichte über den Radweg preisen den ersten Teil der Strecke, bis ca. Venzone, als den attraktivsten an.
Tatsächlich ist die Qualität und Breite des Radwegs, Rastmöglichkeiten und Ausblick beeindruckend. Man profitiert davon, dass die alte Bahntrasse vorhanden war und kaum landschaftsbauliche Maßnahmen erforderlich waren.

Hier ein paar Eindrücke bis kurz nach Tarvis

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Kirche San Nicolo unmittelbar nach der Grenze in Coccau




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Nicht alle aufgelassenen Stationen wurden reaktiviert wie diese




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Auch das Wetter hat mitgespielt




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Viele solcher Tunnel mit max 10 Grad im Inneren.




Ausblicke, wenn das Tal breiter wird

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Wie eine Rad-Autobahn




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Blick zurück - zahlt sich aus!




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Autobahnkirche di San Leonardo Abate




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Zufluss zur Fella




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Brücke bei Chiusaforte




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Staubereich mit Fischtreppe




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Vielfrequentierte Station, könnte noch mehr Umsatz machen mit besserer Organisation




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Polnische Reisegruppe aus Szczecin (Stettin) an der Ostsee, gut 25 Fahrer, alt und jung




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Das Flussbett wird immer breiter bis die Fella in den Tagliamento fließt



Ein Highlight - Venzone
Die Stadt wurde zwar beim Erdbeben 1976 stark beschädigt aber bleibt einladend restauriert.


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Kirche San Andrea Apostolo




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Die eingestürzte Kirche San Giovanni




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Die Gemeinde (und unmittelbar davor ein tolles Kaffeehaus



Rückfahrt


Bis Carnia wird geradelt, dort der Zug nach Tarvis bestiegen.

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Die Zugfahrt überrascht mit 80% Tunnelstrecke, hier kurz vor Tarvis



Zurück bis Arnoldstein werden letzte Reserven mobilisiert und etwas mehr Kilometer als notwendig absolviert. Dies wegen der verbesserungswürdigen Beschilderung am Bahnhof Boscoverde.

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Erkenntnisse

 

 

 


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