Nun, nach 9.246 km und exakt 3 Monaten Fahrt, folgende Erkenntnis:
- 1) Der Business-Case für den Caddy geht nur auf wenn man zu Haushaltskosten laden kann
- 2) Um es klarer darzustellen: Der Business-Case geht nicht auf wenn man um mehr als 0,30 € / KWh ladet. Das ist deutlich weniger als an jeder Ladestation verlangt wird.
- 3) Die Argumentation mit Servicekosten für den Verbrennermotor liegt bei ca. 2 Cent pro km. Dies bei einem Serviceintervall von 30.000 km bzw. 1 x pro Jahr.
- 4) Hinsichtlich des Komforts liegt der Verbrenner vorne, täglich Ladekabel auspacken etc. ist nur mehr Aufwand.
- 5) Bei ca. 120 km/h verbraucht auch ein VW ID4 ca. 25 kW/h, im Winter + 20%. D.h. je schneller man unterwegs ist, desto deutlicher sinkt der E-Vorteil.
Es ist so, wie es ist: E-Auto fahren ist etwas für Hausbesitzer mit Lademöglichkeit zuhause, im besten Fall mit Photovoltaik, für Firmenwagenbesitzer oder für Kleinstwagen mit geringer Kilometerleistung.
Hier nun die Basisdaten für die Kalkulation:
Die Basisdaten
Die Verbrauchsdaten:
Verbrauch Treibstoff und Kilowatt
Die Verbrauchsdaten:
Für die 9.246 km sind noch anteilige 200 € für Wartungskosten zu addieren.
In obiger Kalkulation wurde - eHybrid entgegenkommend - der höhere Anschaffungspreis ausser Acht gelassen.