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202512 Grado im Winter

Grado ist gerade im Winter einen Ausflug wert

Posted on 8th Dec 2025


Die Vorweihnachtszeit zeigt Grado von einer anderen Seite, regnerisch und kühl.

DAHER wählt man nicht diese Tage, sondern einen Tag danach und es ist sonnig und nur mehr ein paar Pfützen erinnern an den Regen zuvor.

Sonnig, zwar noch nicht warm, aber wärmer und von morgendlichen Läufern bis zu Autodrom-fahrenden Familien ist an diesem kurzen Wochenende alles vertreten.


Diesmal ergeben sich vier Kapitel

A) Grado und Pasolini



Der 1975 unter mysteriösen Umständen verstorbene Schriftsteller und Grado sind über eine lokale Persönlichkeit miteinander verbunden.

Der Dichter Biagio Marin stammt aus Grado und über Briefverkehr und persönliche Bekanntschaft leistete Pasolini einen wesentlichen Beitrag für die nationale Bekanntheit.

Im alten Kinogebäude zeigt eine Fotoausstellung mit dreisprachigen Texten derzeit die Beziehung der beiden Künstler.


Im Parco delle Rose steht eine Büste des Dichters.


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Neu an der Lungomare



B) Grado und Weihnachten



Grado ist bekannt für die Krippenausstellung, für kunstvoll beleuchteten Hafen und Unterhaltung für groß und - überwiegend - klein.

Bei Tag schon sehenswert ....

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Zwei Einzelsitze und ein Doppelsitz für selfieverliebte Besucher.




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Wer genau schaut, wird die österreichische Flagge am Heck der Yacht sehen.



... und erst bei Nacht!

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Seriös und ernsthaft im Hintergrund und Spaß im Vordergrund




Die Krippen natürlich noch ohne Jesus, andernfalls wäre es eine Frühgeburt gewesen.

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Dank absolut ruhiger See sind solche Bilder möglich.




Für die ganz Kleinen:

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Spacig




Weihnachtsbaum aus Kärnten:

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St. Margarethen und Sr. Marein-Feistritz




Noch unbeleuchtet und kurz darauf beleuchtet:


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Windstill, windstiller, Grado Alter Hafen




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So bunt kann die Nacht sein.





C) Grado, mehr als Meer



Beginnen wir bei Grado um 07:00 Uhr am Morgen, kurz vor Sonnenaufgang.

Es geht um die klare Sicht, um die Weite, um das Rauschen des Meeres, um die salzhaltige Luft.


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... und etwa eine Stunde später:


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Im Sommer toll aber auch jetzt.




Nun, im Winter wird klar, wie ungereinigter Strand aussieht. Treibholz in stattlicher Dimension, Seetang, einige Quallen aber etwas Neues: einige Seegurken, von der Flut an den Strand geschwemmt wurden.


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Das recht kühle Wetter, ca. 10 Grad sorgt für überschaubaren Besuch in der Stadt. Das zeigt sich die Laufstrecke in tollem sonnenbeleuchteten Zustand, selbst an der Lungomare gibt es ausreichend Platz.



Zum Greifen nahe - die schneebedeckten Berge

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Zum Abschluss dieses Kapitels: Zur Eröffnung des 'Schatz von Grado' gibt die Feuerwehrmusik ihr Bestes, darunter auch diese typisch italienischen Klänge.

 

D) Die Langsamkeit



Das Attribut "übereilt" kommt einem nicht in den Sinn im Zusammenhang mit Grado. Dafür gibts ausreichend Zeitzeugen, nicht mehr ganz junge sogar. An der Spitze der Zeugen natürlich das Meeresmuseum an der Hafenpromenade, dessen Fassade bereits laut nach einer Sanierung ruft ohne jemals geöffnet zu haben.

Aber auch anderes wie die der Abschluss des Radweges von Aquileia über die Brücke an der Ortseinfahrt zu Grado. Oder natürlich der Wandel in Richtung e-Mobilität, 'E' wie e-bikes oder e-PKWs.

Es gibt - mehr oder weniger - 6 Ladestationen in Grado, alle mit prohibitiv teuren Tarifen. An keiner davon lädt ein Auto und die fallweise sichtbaren batteriebetriebenen PKWs gehören österreichischen Besuchern. Tatsächlich konnte ein Tesla in einem Hinterhof mit italienischen Kennzeichen ausgemacht werden, aber das war es auch schon. Die überwiegende Mehrheit gehört Kleinwägen mit ausreichend sparsamen Motoren.

Bei diesem Besuch in Grado war kein e-bike zu sehen, den Touristen aus Österreich war es wohl doch zu kalt und die Gradeser benötigen keine e-bikes.


Zum Beweis:

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Und andere Abstellplätze sehen gleich aus


Zusammenfassend: Grado wartet Trends mit Kinderkrankheiten einfach ab und spart eine Menge Geld dabei. Vermutlich der intelligentere Ansatz.


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