24 Stunden bedeutet ca. 30.000 Schritte durch das Kunstwerk Venedig und die Naturschönheit Grado.
Weiter zu den Krippen in Venedig und Grado
Posted on 28th Dec 2024
Beginnen wir mit einer ersten guten Nachricht. Ein Besuch in Venedig im Dezember beginnt nicht mit der für 2025 avisierten 10 € Eintrittsgebühr.
Nun die zweite gute Nachricht: Auch wenn das Parkhaus Tronchetto an 2 von 3 Stockwerken gut gefüllt ist, kann man Venedig entspannt und ohne zu grössere Staus in engen und doch hochfrequenten erwandern. Erwandern bedeutet von der Piazzale Roma bis zur Station St. Elena am anderen Ende der Stadt.
Die ca. 19.500 Schritte haben mit einer beschaulichen Fahrt mit dem People Mover begonnen. Seit 2010 versieht die führerlose Bahn ihren Dienst, unspektakulär auch wenn man das nicht von der Unterkonstruktion sagen kann, ein Netz von weiß lackierten Stahlrohren.
Am Beginn der Route - das erste unerwartete Bild.
Gassen stellen das Skelett von Venedig dar, manche sind stärker, manche weniger bewohnt.
Zwei mal Gassen, beide typisch für Venedig auf ihre Art.
Als weitere Attraktion hat die Stadtverwaltung ein Eislaufplatz eingerichtet.
Es gibt (neben x anderen) zwei gut frequentierte Brücken in Venedig. Zum Einen die Rialto Brücke und man sieht: Auch recht kühle Temperaturen halten die Besucher nicht von einem Besuch der Brücke ab.
Zum Anderen die Holzbrücke Accademia, nahe dem Ausgang des Canale Grandes.
Nach etwas mehr als einer halben Stunde Fussweg erreicht man eine Position pefekt für die 'Skyline' der Stadt. Hier ist, rechte von der Kuppel der Kirche Santa Maria della Salute der Eingang zum Canale Grande zu sehen:
Die Kirche San Marco hat die häufig vorhandenen Baugerüste nun abgelegt und selbst von aussen betrachtet ist die Kirche ein Kunstwerk:
Dieses hölzerne Symbol in der Kirche Sankt Moise stammt aus dem 16. Jhdt.
Das Symbol der Stadt:
Der Kanal aus dem Giardino Reale - mit Zugbrücke!
Ein paar abschließende Worte zur Preisentwicklung. Ein 75 Minuten Ticket kostet in der Zwischenzeit 9,50 €, recht viel für öffentlichen Verkehr. Und das Cafe Illy for dem Giardini Reale nahe dem Markusplatz bietet einen Capuccino um 7,20 € an. Womit sich ein eisernes Gesetz bestätigt: Die Lage macht den Preis. Die 'Lage' spiegelt sich auch an der Calle Larga XXII Marzo wider. Das ist jene Gasse wo die Läden einen Türsteher benötigen, die meisten übrigens mit schwarzer Hautfarbe. Chanel, Gucci, Dolce & Gabbana, Armani, Omega, Yves Saint Laurent nur um ein paar Namen zu erwähnen. Wenigstens unterstützten manche mit künsterlischer Schaufensterdekoration den mondänen Charakter der Stadt.
Wenn man eines Grado zubilligen kann, dann ist es die Kinderfreundlichkeit. So gibt es einen kleinen täglich geöffneten Markt mit Autodrom und Karussell. Falls Sie es noch nicht wussten: Über das Karussell hat die chinesische Autoindustrie begonnen Europa zu erobern. Lesen Sie die Beschriftung des roten Sportwagens, auch elektrisch angetrieben!
Etwas Neues hat sich die Stadt mit der bunt-romantischen Beleuchtung einfallen lassen. Hier die Fassade am alten Hafen.
In der Chiesa Santa Eufemia ist diese Marienstatue ausgestellt. Man kann sich die vier kräftigen Träger vorstellen welche an jeder Ecke des Podests die Statue zum Schiff tragen. Das geschieht am ersten Sonntag im Juli an welchem die Statue zur Insel Barbana gefahren wird. Das Fest für diese Prozession nennt sich "Perdon di Barbana".
Entlang des Lungomare bieten sich immer tolle Motive.