Auch in Lausanne beginnen wir mit einem Brunnen:
Aber zuerst eine kurze Einleitung zur Stadt. Gegenüber den bisher durchwanderten Städten ist Lausanne eine Großstadt (noch dazu eine hügelige). Das bedeutet: Zeugen von Armut, Graffiti mit wenig künstlerischem Anspruch, sogar teils Schmutz auf der Straße. Allerdings bleibt die bisher gepriesene Sauberkeit der Schweizer Städte erhalten, sofern man sich dem Ufer des Genfer Sees nähert.
Leider öffnet Notre Dame erst um ca. 10:00 Uhr, daher bleiben uns hier Bilder aus dem Inneren versagt.
Übrigens - Die Stadt mit den leisesten Elektro-Schmutzsaugern (aber eben bis ca. 1 km vom Ufer entfernt).
Ach Ja - die Stadt mit der einzigen U-Bahn in der Schweiz und natürlich gleich ausprobiert. Angesichts mancher Steigungen hätte ich fast vermutet, dass mit Sand auf den Schienen gearbeitet werden muss - aber nein, nicht nötig, alles perfekt inkl. ein Bereich für den Rad-Transport. Da sind sie schon sehr unkompliziert und fortschrittlich, unsere Schweizer Nachbarn.
Die Stadt bietet für Kinder und Kindgebliebene ein Aquarium, recht gerühmt, durchaus modern aber mit vergleichsweise wenig Lebewesen und einem großen zentralen Bassin dem man im Erdgeschoß wie auch im ersten Stock begegnet.
Zum Abschluss konnte man einer Scheibenreinigung beiwohnen, im Piranhabecken von innen. Das ist kein Scherz. Die Frau hatte einen Taucheranzug an, Atemluft wurde über einen Schlauch zugeführt und sie hat it einem Schwamm die Glasscheibe von innen geputzt. Und was haben die Piranhas gemacht? Sie haben sich offensichtlich ein wenig gefürchtet und sich in den anderen Teil des Beckens zurückgezogen, allerdings nicht mehr als 2 Meter Abstand zur Person.