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Der erwanderte Monte Lussari

Monte Lussari - viel mehr als nur die Hinweistafel in Tarvis

Wann immer man in Richtung Italien nach der Grenze bei Tarvis nach links blickt, kann man die Talstation der Seilbahn zum „Santuario Monte Lussari“ sehen.

Posted on 30th Jun 2019


Etwas Internet-Recherche und es wird schnell klar – man sollte dieser Wanderregion in Tarvis eine Chance geben.

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Die Route - ausgeliehen von Bergfex.at.



Ein paar Kilometer nach Tarvis und den Hinweisschildern folgend befindet sich der Parkplatz für die Talstation der Seilbahn. Bereits um 09:30 haben sich mehrere Reisebusse aus IT, HR, SI und AT eingefunden, ebenso Individualreisende. Die Kirche am Berg ist eine Wallfahrtskirche beruhend auf einer Legende aus dem 13-ten Jahrhundert (Schäfer + Statue + wundersame Rückkehr)

Die meisten der Besucher wenden sich in Richtung Liftstation, aber zu einer Wallfahrtskirche sollte man nicht den leichten Weg wählen. Bereits seit vielen Jahrhunderten wandern Pilger den Berg hinauf. Ausgangspunkt ist Camporosso auf ca. 830 Metern Seehöhe und nach ca. 950 Höhenmetern hat man das Gipfelkreuz erreicht.

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Am Anfang, das T-Shirt ist noch trocken


Über weite Strecken ist der Weg ein mitunter recht steiler Schotter-Hohlweg, viel Schatten aufgrund der Bewaldung links und rechts.

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Kleine Holz - oder Steinkapellen wie hier im Bild

 



Aufgelockert wird der schweißtreibende Aufstieg von Kreuzen und kleinen Marterln am Weg, viele davon mit kleinen Holzfiguren und Inschriften versehen. Sogar ein Kreuzweg mit den üblichen 14 Stationen zieht sich den Berg hinauf. Auflockern ist übrigens auch, wenn man andere Wanderer trifft und an ihnen vorbeizieht.  ;-)

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Blick in Richtung Bettlerkreuz

 

Kurz vor dem Gipfel plaudere ich kurz mit einem Profi aus Kärnten, den ich bei einer Weggabelung treffe. Er erzählt mir vom Bettlerkreuz, seinem Ziel heute, mir wird schon beim Hinüberschauen zum gezackten schroffen Fels mulmig im Magen. Im Winter begeht er die Strecke mit Eispickel und schlägt Stufen in das Eis und mein Magen bestätigt den Respekt vor der Leistung.

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Weniger Wald = näher dem Gipfel

 

 

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Noch 7 Minuten...





Nach ca. 2 Stunden 20 Minuten konstanten Schrittes hat man den Gipfel erreicht. Es geht auch mit ausgedienten Laufschuhen, besser sind aber natürlich Bergschuhe. Wurzeln, Schotter, größere Steine und alles was den Aufstieg zu einem Aufstieg macht ist mit grobem Profil leichter zu bewältigen.

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Endlich - das Gipfelkreuz


Der Gipfel liegt bei ca. 1790 Metern Seehöhe. Das klare und beeindruckende Panorama, sowie die Bewirtung sind guter Lohn für den Aufstieg.

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Blick vom Gipfel zur Kirche und zur Seilbahnstation



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Der Wallfahrtsort




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