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Spanien, Andalusien (Teil 6)

Teil 6 gehört Sevilla

Die nächste Station, 7, Jerez und San Lucar

Posted on 4th Aug 2018

Sevilla

In Sevilla steigt die Temperatur am Morgen beginnend alle 10 Minuten um ein Grad an, daher ist ein Gebot der Stunde doch um spätestens 8 Uhr das Hotel zu verlassen. Sevilla als viertgrößte Stadt in Spanien muss natürlich auch etwas tun um in Sachen moderner Architektur, Stadtentwicklung und Historie nicht den Anschluss an Valencia oder Barcelona zu verlieren.

Ein erstes Highlight ist das Radwegenetz, das Hotel bietet auch Radverleih an und weiß schon warum. Das allgemeine Lob an die Disziplin der Autofahrer wird hier bestätigt, meistens viel Rücksicht auf die schwächeren Verkehrsteilnehmer.

Apropos „schwächere Teilnehmer“: Hier wir auch in einigen anderen großen Städten sind einspännige Pferdekutschen unterwegs, die besuchten Städte, insbesondere Sevilla ist so weitläufig angelegt (Parks, Promenaden, Straßen), dass die Verkehrsteilnehmer sind nicht behindern.

Unbedingt besichtigen: Die Kathedrale, die Alcazar und die zwar nicht historische aber doch unglaubliche Placa de Espagna. Beginnen wir mit letzterer. Das Gebäude mit 200 Meter im Durchmesser wurde ca. 1929 errichtet und trägt am Sockel jeweils ein Gemälde pro Provinzen in Spanien. Ein Teich im Halbkreis bietet Ruderbootfahrern Cabrio-Feeling im Wasser.
Mit einer Überraschung hat der Platz aufzuwarten. Im schattigen Zentrum des Baus haben zwei Musiker und eine Flamencotänzerin ihre kleine Bühne aufgebaut und es war definitiv keine Dilettantenvorstellung, die hier geboten wurde.
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Eine Brücke an der Placa de espagna


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Flamenco am Platz

 


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Die gesamte Weite der Anlage

 


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Parks vielerorts

 

Der Alcazar ist kaum weniger imposant als die Alhambra, das maurische Erbe hat auch hier enormen Reichtum, Teiche und Bewässerungsanlagen hinterlassen. Laut Audio Guide ist ist das Schloss auch noch bewohnt, konkret dann, wenn die spanische Königsfamilie in Sevilla weilt.
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Maurischer Stil aussen

 

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Wasser gehört zu jeder maurischen Alcazar

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Kaum vorstellbar wie lange man hier gearbeitet hat
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Kunstvolles Wasser

Am Guadalquivir liegt der Torre del Oro, er erzählt von der erfolgreichen Geschichte der spanischen Seefahrt.
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Aussicht vom Turm

 


Klein, aber ebenfalls besuchenswert ist das sephardische Museum, der Angestellte am Eingang erläutert die Geschichte der Juden in Sevilla, zeigt das alte Judenviertel anhand einer Karte, sehr spannend.
Ein interessanter Hinweis noch: In mehreren der besuchten Städte wurde ein Erdbeben in Lissabon um 1755 als Ereignis angeführt, welches hohe Zerstörungskraft hier wie auch z.B. bis Cordoba ausgeübt hat. Die Restauratoren und Baumeister hatten also alle Hände voll zu tum um den heutigen Zustand wieder herzustellen.

Vor einigen Jahren hat Sevilla ein Einkaufszentrum errichtet und dieses mit einer Konstruktion überdacht die sie Parasol nennen. Nun, ein wenig erinnert es ja auch daran, und außergewöhnlich ist sie allemal, aber trotzdem eher schnell abzuhaken.

Die Kathedrale mit begehbarem Glockenturm


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Kathedrale von oben

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Der Glockenturm

 

Mit dem Grab des Kolumbus (nachdem dieser auch in totem Zustand eine lange und stationsreiche Reise überstand bis er hier die (vorläufig) letzte Ruhestätte fand.
Die Träger erzählen eine Geschichte, so spießt der rechte mit einer Lanze einen Granatapfel auf. das ist das Symbol von Granada und steht für die Übernahme der Stadt durch die Christen im Jahr 1492.
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Kolumbus

 

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Prachtvoller Hochaltar

 

Auch das ist Sevilla

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Viele kleine Gassen

 

Zum Abschluss: Sevilla ist in der Lage Wunder zu erbringen, noch nie erlebt und vermutlich wird es auch nicht mehr stattfinden: Das Fahrrad wird gestohlen und nach ca. einer Stunde erfolgen die Begegnung mit dem Dieb und eine spektakuläre Rückerstattung. Aber das ist eine andere Geschichte.


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